 |
Wer einen Dachschaden hat, braucht nicht
unbedingt einen Psychiater, manchmal tun es auch ein paar tatkräftige
Clubmitglieder. Nachdem das MCA Clubhaus in den Besitz des Vereins übergegangen
war, unterzog der Vorstand das Gebäude einer gründlichen Inspektion.
Dabei kamen gravierende Mängel zum Vorschein. So mussten alle Fenster
und die Eingangstür erneuert werden und auch das Dach erwies sich als
marode. Um die Kosten der Dachsanierung niedrig zu halten, war ein hoher
Anteil an Eigenleistung angesagt. Ehrenmitglied Egon Schuster organisierte
ein Baugerüst, dann konnten die helfenden Hände die alte Dachhaut abtragen
und den neuen Belag aus Aluminium aufziehen. Bei diesen Arbeiten, die
eine Woche dauerten, herrschten unwirtliche Witterungsbedingungen mit
eisigem Wind und Schneeregen. Die Männer der Baustelle, Albert Groh,
Gerd Appel, Charli Schmalfuß, Fred Heil und Werner Brunnhuber wären
sicher halb erfroren und verhungert heimgekehrt, gäbe es nicht die rettenden
Engel Marliese Groh und Karin Appel, die sich um das leibliche
Wohl der Schwerarbeiter kümmerten, wozu auch wärmende Getränke zählten.
Die Schinderei hat sich gelohnt. Das Clubhaus hat nun wieder ein schönes
Haupt und die Mitglieder freuen sich über die Neuerung. Da war die schwere
Knochenarbeit bald vergessen. MCA |