Motorboot Club Altrip e.V.

Rhein-km 417 LU im Prinz-Karl-Wörth Hafen

1. Jugendtraining 2015 des MC Altrip



Am 27. Juni startete das erste Jugendtraining 2015 im Berghäuser Altrhein pünktlich um 11 Uhr.
Fünf MCA Kids mit ihren Eltern nahmen in diesem Jahr daran teil. Vom Clubhafen Altrip aus ging
es mit 2 Booten Rhein aufwärts und am vereinbarten Treffpunkt warteten bereits unsere Freunde
mit ihren Jetskis auf uns. Nach der Begrüßung machten sich Ralf und Marc mit den ersten
Jugendlichen auf den Weg in Richtung Wasserskistrecke. Es wurden praktische Übungen
durchgeführt und dabei auch viel gelacht. Wer nicht mit auf der Strecke war, paddelte im
Schlauchboot oder übte in der Zwischenzeit den ein oder anderen seemännischen Knoten.
Im Basislager – das waren die Boote, die vor Anker lagen - gab es für alle reichlich Essen und
Getränke. Leider zwang uns ein heftiges Gewitter dazu, mit dem Training aufzuhören und wir
machten uns gemeinsam auf den Weg nach Speyer.
Im zentral gelegenen Stadthafen hatten wir Liegeplätze reserviert und wurden dort bereits
sehnsüchtig von den Crews der „Marliese“ und „Charli“ erwartet. Zum Abschluß trafen wir uns
alle im Restaurant Porto Vecchio zum Abendessen. Dort wurde der Tag nochmals lebhaft
wiedergegeben, diskutiert und gelacht.
Zum Ausklang trafen wir uns alle auf den Booten und bis der letzte Skipper in seiner Koje lag, war
auch die Sonne schon lange untergegangen. Am nächsten Morgen ging es mehr oder wenig
ausgeschlafen in die Stadt Speyer, wo ein reichhaltiges Frühstücksbüffet auf uns wartete.
Wir hatten ausführlich geschlemmt und uns für die nächste Herausforderung gestärkt.
Anschließend ging es ins Historische Museum der Pfalz, wo wir uns die "Titanic-Ausstellung"
ansehen wollten. Mit Kopfhörern ausgestattet gingen wir durch die Ausstellungsräume, um die
Geschichte der Titanic zu hören und zu sehen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Es war ungeheuer
beeindruckend und faszinierend in die Welt der Schifffahrt vor gut 100 Jahren einzutauchen.
Das Eintrittsticket war in Form einer „Bordkarte“ gestaltet, auf der der Name des Passagiers stand.
Daraus konnte man entnehmen, in welcher Klasse derjenige gereist ist und ob er/sie das Unglück
überlebt hat oder nicht. Natürlich hatten die Passagiere in der ersten Klasse die besseren Chancen
als die Leute, die in der dritten Klasse gereist sind. So konnten dann auch die MCA Teilnehmer
erfahren, ob man den Untergang der Titanic überlebt hätte oder nicht.
Leider war die Zeit mal wieder viel zu schnell vorbei und nach einer herzlichen Verabschiedung
machten sich alle auf die Heimreise. Es war ein tolles Wochenende mit vielen Erlebnissen und
Eindrücken und last but not least, mit jeder Menge Spaß.